Kürbis- und Melonenfarm (Redstone)

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Vorlage:Den kommen lediglich in kleineren Gruppen im Vorlage:De natürlich vor, während Vorlage:Dese in Gruppen von bis zu 25 Stück auf Vorlage:De in unterschiedlichen Biomen zu finden sind. Die Kerne beider Pflanzen können allerdings auch in Vorlage:Den in Vorlage:Den tief unter der Erde gefunden werden. Eben diese Kerne werden auch zum Anbau von Melonen und Kürbissen auf Vorlage:De verwendet.

Die Ernte beider Vorlage:Dee kann man nur durch Kolben automatisieren, da es sich bei ihren Früchten um massive Blöcke handelt, lassen sich diese nicht mit Wasser wegschwemmen. Lediglich die Pflanzen können mit Wasser zerstört werden. Da aus den Kernen von Melonen und Kürbissen zunächst eine entsprechende Pflanze wächst, welche voll ausgewachsen wiederum nach einiger Zeit die eigentliche Frucht auf einem separaten Block hervorbringt, die Pflanze bei der Ernte der Frucht nicht zerstört wird und immer wieder neue Früchte erzeugen kann, ist eine vollautomatische Farm für den Anbau von Melonen und Kürbissen möglich.

Im folgenden werden unterschiedliche Möglichkeiten aufgelistet, eine Farm für Melonen und Kürbisse zu bauen. Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es kann durchaus weitere Möglichkeiten geben, die hier aber nicht beschrieben werden. Die Farmen sind nach dem Schwierigkeitsgrad beim Erbauen geordnet, wobei die einfachen Farmen am Anfang und die schweren am Ende des Artikels stehen.

Farm 1

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Die hier beschriebene Farm basiert auf dem Prinzip der Ernte mit Kolben und ist aufgrund der relativ simpel gehaltenen Redstone-Schaltung nicht besonders schwer zu realisieren. Es wird kein besonderes Wissen zum Bau vorausgesetzt. Die Effizienz der Farm ist relativ hoch, da sie im Verhältnis zu anderen Farmen nur eine geringe Anzahl an Kolben benötigt und pro Kolben eine Frucht abernten kann (insgesamt 8 Pflanzen).

Material


Übersicht

Wenn die Farm, wie im Beispiel, auf dem Boden gebaut wird, erstreckt sie sich über eine Höhe von 4 Blöcken, die hier im Querschnitt als Ebene -2 bis 1 dargestellt sind. Ebene 0 ist die oberste Erdschicht. Sie belegt eine Fläche von 15x7 Blöcken. Datei:Farmanlagen Kürbis- und Melonenfarm (Redstone) Schema 1.1.png

Funktionsweise

Die Farm arbeitet mit acht Vorlage:De, die beim Herausfahren gegen die Melonen-Blöcke stoßen und diese zerstören. Der ge­ge­be­nen­falls unterhalb der Melonen befindliche Vorlage:De wird dabei in normale Vorlage:De umgewandelt. Die Kolben fahren aus, sobald der Spieler (oder eine Vorlage:De) die Druckplatte betritt. Die gedroppten Melonenscheiben oder Kürbisse werden über einen Wasserkanal zum Spieler getragen und von ihm eingesammelt. Das Wasser dient zugleich als Bewässerung. Gelegentlich bleibt die ein oder andere Melonenscheibe irgendwo hängen und kann manuell eingesammelt oder ignoriert werden.

Bauanleitung

Die Melonenfarm wird auf einem Areal von 13x9 Blöcken angelegt. Die dunkelgrüne Umrandung auf den Bildern dient lediglich der Verdeutlichung und gehört nicht zur eigentlichen Farm. Die acht hellgrünen Blöcke in der Mitte zeigen die späteren Positionen der Melonenpflanzen. Die ausgehobenen gruben sind mit Sandstein ausgelegt, damit sie sich deutlicher von ihrer Umgebung abheben.

Schritt Beschreibung Bild
1 Zuerst setzt man zwei Blöcke (beliebiges Material am Anfang eines 11x3 großen Areals. An diesen wird jeweils genau gegeneinader ausgerichtet eine Redstone-Fackel gesetzt. Auf den Block wird ein Redstone-Kabel gesetzt, welches die Redstone-Fackel auslösen kann. Wird die Farm nicht wie hier oberirdisch errichtet empfehlt es sich eine Grube mit den Maßen 11x3 auszuheben. 300px
2 Nun folgt ein weiterer Block, den man zwischen dem Redstone-Kabel setzt. Auf diesen kommt die Steindruckplatte hin. Zwei Blöcke weiter kommen zwei weitere Blöcke mit Redstone-Fackeln drauf hin. Das wiederholt man dann noch einmal für die nächste Reihe. 300px
3 Nun platziert man einen Trichter unterhalb des Blockes mit der Druckplatte drauf, welcher wie auf den Bild nach links auf eine Truhe zeigt, wo nach her die Melonenscheiden und Kürbisse eingelagert werden. Nun platziert man auf der gleichen Höhe wie der Trichter eine Reihe von Blöcken (Hier in dem Beispiel sind es Eisenblöcke). Auf dieser Blockreihe befindet sich später der Wasserkanal, der die Drops weiterleitet. 300px
4 Jetzt platziert man die Erde einen Block höher als die Eisenblöcke, auf den Erdblöcken kommen später die Melonen- und Kürbispflanzen drauf. Nach dem die Erde mit einer Hacke zu Ackerboden bearbeitet wurde. 300px
5 Die Redstone-Fackeln die auf den Goldblöcken einsam verweilen werden nun mit Redstone-Kabel verbunden. Dazu wird eine Reihe an soliden Blöcken so platziert, dass immer beide Goldblöcke, die nebeneinander liegen mit Redstone angesteuert werden kann. Dazu wird die eine Leitung direkt auf den Block anvisiert, während die zweite Ansteuerung in einem Halbkreis dann den zweiten Goldblock berührt. Man könnte die Ansteuerung auch durch Redstone-Verstärker realisieren, wäre dann aber kostspieliger. 300px
6 Wenn man nun die zwei Gruben der Maße 11x3 tief gegraben hat, alle Redstone-Fackeln, samt Redstone-Kabel verbunden hat und den Wasserkanal errichtet hat, so kann man nun die Kolben über den Redstone-Fackeln platzieren, die im aktivierten Zustand, nach dem die Farm fertiggestellt wurde, die Melonen und Kürbisse zerdrücken. Diese fallen dann in den Wasserkanal und werden zu dem Trichter geleitet, der dann die Drops einsammelt und in die Truhe weiterleitet. Sobald die Steindruckplatte betätigt wird, geht ein Redstone-Signal durch die Leitung zu den Redstone-Fackeln. Der Zustand der Redstone-Fackel wird invertiert, sie wird also inaktiv, die in Richtung Kolben gehenden Leitungen ebenso. Die Redstone-Fackeln unterhalb der Kolben invertieren das Signal abermals, sie werden aktiv und betätigen damit die Kolben. Jetzt kann man auch die Melonen- bzw. Kürbispflanzen auf den Ackerboden anpflanzen. 300px
7 Wenn die Kolben die Melonen und Kürbisse zerdrücken, kann es sein, dass die Drops derer nach allen Seiten fliegen. Damit dies eingedemmt werden kann und die Drops nur in Richtung Wasserkanal fliegen, wird oberhalb der Kolben diagonal zu ihnen Glas platziert. Schließlich könnte man die gegrabene Grube abdecken, damit man nur noch den oberen Teil der Farm ohne die Redstone-Kabel sieht. 300px
8 Die Melonenpflanzen tragen die ersten Früchte. Wie gewünscht sind die Melonen genau vor den Kolben gewachsen. 300px
9 Die Kolbenköpfe fahren synchron aus, sobald der Spieler die Druckplatte betritt. Sie zerstören die Melonen und bewegen die entstandenen Melonenscheiben in den Transport- und Bewässerungskanal in der Mitte. 300px

Erweiterung

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Eine Erweiterung der Melonenfarm ist natürlich nicht notwendig, weil man womöglich nicht solch riesige Mengen an Melonescheiben benötigt, um seinen Hunger zu stillen, jedoch für den Vorlage:De bestimmt nicht ungeeignet. Selbst diese Acht-Melonen-Farm ist schon mehr als ausreichend, um einen Spieler komplett mit Nahrung zu versorgen. Aber es macht Spaß, die bestehende Konstruktion zu erweitern und die dabei entstehenden Schwierigkeiten zu bewältigen. Es ist eine intellektuelle wie künstlerische Herausforderung und mag anderen als Anregung dienen.

Die Melonenfarm kann erweitert werden, aber es ist nicht ganz so einfach. Mehrere Probleme tauchen auf:

  • Redstone-Signale haben eine begrenzte Reichweite von 15 Blöcken. Will man das Signal weiter leiten, müssen Redstone-Verstärker zwischen geschaltet werden.
  • Das Wasser, welches die Melonenscheiben oder die Kürbisse transportiert, fließt lediglich acht Blöcke weit. Will man diese Strecke verlängern, muss man alle acht Blöcke eine Stufe einbauen. Das hat den Nachteil, dass es immer tiefer hinab geht. Um dieses Problem zu umgehen kann man aber Trichter verwenden, die die Melonenscheiben zu einer Truhe befördern. Wenn man die Steindruckplatte und den Einsammelpunkt identisch halten will, muss auch der Redstone-Schaltkreis entsprechend erweitert werden.
  • Die grundsätzlichen Begrenzungen der Minecraft-Spielwelt verhindern eine beliebige Erweiterung mit einer noch funktionierenden Maschine. Einmal die maximale Vorlage:De der Spielwelt, die dem Wasserfluss Grenzen setzt. Zum anderen der Umstand, dass alle Mechanismen nur in geladenen Vorlage:Des funktionieren. Und schließlich verschwinden gedroppte Gegenstände außerhalb eines bestimmten Radius um den Spieler von alleine. Diese Grenzen sind jedoch selten von praktischer Bedeutung, es sei denn, man macht es sich zur Herausforderung, bis an sie heran zu gehen.

Farm 2

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Diese Kürbis- und Melonenfarm ist so aufgebaut, dass die Kürbisse und Melonen nach unten gedrückt werden und der Dropkanal erst in diesen Moment erscheint und die entsprechenden Drops weiter leitet. Sobald dann der Abtransport erledigt ist, werden die Erdblöcke wieder nach oben geschoben und dienen erneut zum Gedeihen der Pflanzen.

Material


Bauanleitung

Hier eine kurze Anleitung zum Bau einer vollautomatischen Melonenfarm:

Zum Bau werden folgene Dinge benötigt: Vorlage:De/Vorlage:De, 28x Vorlage:De, 18x beliebiges Baumaterial (in dieser Anleitung auch Erde), 6x ein beliebiges Baumaterial außer Erde (z. B. Vorlage:De), 2x Vorlage:De, 14x Vorlage:De, 14x Vorlage:De, 40x Vorlage:De, Vorlage:De, Vorlage:De, Vorlage:De, 14x Vorlage:De.

Schritt Beschreibung Bild
1 Als erstes benötigt man eine freie Fläche. Die Farm kann bei entsprechender Beleuchtung auch unter der Erde gebaut werden. In dieser Anleitung wird die Farm so gebaut, dass die Melonen am Ende auf der Höhe der Umgebung heraus kommen. Dafür braucht man zunächst ein Loch. Es ist in der Mitte 2 Blöcke tief und breit und hat eine Länge von genau 7 Blöcken. Am Rand sind zwei Streifen ausgehoben die einen Block länger sind als die Grube in der Mitte. Zunächst setzt man dann einen Impulsverlängerer dort hin, da dieser entscheidend für die spätere Farm ist. 300px
2 Nun füllt man den tiefen Bereich der Grube mit Vorlage:De aus (Haftseite nach oben), sodass die gesamte Grube jetzt gleich tief ist. 300px
3 Wie auf dem Screenshot rechts zu sehen ist, kommt nun eine Schicht Vorlage:De auf die Kolben in der Mitte und zwei Steifen kommen über die Redstone-Leitungen am Rand, aber einen Block höher. Das erste Feld unter dem Redstone ist muss allerdings frei bleiben. 300px
4 Jetzt muss am anderen Ende der Melonenfarm ein auf der Seite liegendes, gedrehtes "C" aus einem anderen Material als Erde, z. B. Vorlage:De, gebaut werden, in welches dann zwei Mal nebeneinander Vorlage:De gesetzt wird. 300px
5 Anschließend muss über dem Wasser, aber nicht über dem Quellblock, mit einem Block Abstand eine Schicht aus nach unten ausgerichteten, normalen (nicht klebrig) Vorlage:De und eine Schicht Vorlage:De gebaut werden. 300px
6 Jetzt verbindet man die beiden Redstoneleitungen von unter der Erde miteinander und setzt einen Schalter daneben, sodass die Kolben den Boden hochfahren und das Wasser nicht mehr fließt. Dann platziert man ganz oben auf der Schicht Erde überall Redstone. Nun muss man noch die Redstone-Fläche oben mit dem Schalter unten verbinden, dabei muss das Redstone-Signal aber umgekehrt werden. Aufgrund des sowieso zu überwindenen Höhenunterschieds macht man das am besten mit einer Redstone-Fackel wie auf dem Screenshot rechts, die einen Block höher als der Schalter gelegen ist und die von unten ein Redstone-Signal erhält. Wenn der Schalter zu weit weg ist, muss man ggf. noch einen Repeater vor der Farm anbringen, damit das Redstone-Signal weit genug reicht. 300px
7 Zu guter Letzt muss man nur noch die beiden Streifen am Rand pflügen und kann dort mit Vorlage:Den Melonen anpflanzen. Diese wachsen dann nach einiger Zeit in die Mitte unter die Kolben. Wenn man möchte dass die Melonen etwas schneller wachsen, kann man auch noch am vorderen Ende neben der Farm einen Block mit Wasser eingrenzen, sodass auch die Erde im vorderen Bereich feucht wird. Wenn die Melonen gewachsen sind muss man nur noch den Schalter umlegen und warten, bis die Melonen nach vorne gespült worden sind.

Möchte man die Farm größer gestalten kann man die Farm entweder mehrmals nebeneinander bauen oder mit Stufen nach hinten höher werdend verlängern.

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Farm 3

Die Bauweise 3 ist vollautomatisch und erntet die Vorlage:De/ den Vorlage:De sofort, nachdem ein Takt ausgegeben wurde. Jedoch kann bei dieser Bauweise nur eine geringe Anzahl an Pflanzen verwendet werden, da sie relativ viel Platz braucht. Das Prinzip der Farm ist einfach: Sobald eine Vorlage:De/ ein Vorlage:De wächst, gibt sie ein Redstone-Signal weiter an ein Kolben, der sie erntet. Trichter sammeln hier den entstehende Vorlage:De auf.

Material


Übersicht

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Diese Kürbis- und Melonenfarm arbeitet vollautomatisch, da sie mit einem komplexen Taktgeber verbunden ist. Dieser gibt je nach dem wie viel Gegenstände er in den Trichtern hat ein einen unterschiedlichen Takt an die Farm weiter. Der Takt wird von einem Impulsgeber abgegriffen und als Impuls weiter geleitet. Hierbei werden dann die Kolben die sich über den Pflanzen befinden ausgefahren und die klebrigen Kolben die durch eine Redstone-Fackel ausgefahren sind, eingefahren. Sie ziehen den Erdblock auf dem die Pflanze gedeiht weg und geben so den Drop-Kanal frei in den die Drops landen. Am Ende des Drop-Kanals befinden sich Trichter, die die Drops einsammeln und zur zentral gelegenen Truhe weiter leiten. Das ganze ist mit Glas verkleidet, damit die Drops, die in alle Richtungen fliegen stehts in den Drop-Kanal landen. Oberhalb der Pflanzen befinden sich Fackeln, damit sie die Melonen oder Kürbisse am schnellsten nachwachsen lassen.