Technik Wiki
Advertisement
Technik Wiki
Gruppe: Grid Klebriger Kolben.png
Anlagen

Grid Roter Sand blass.png mit Mechaniken
                Hier:
Grid Redstone.png mit Redstone

Grid Befehlsblock blass.png mit Befehlen
Verfügbar in:
Wiki Redstone-Welt.png Redstone-Welt

Lichtanlagen sorgen in Nächten oder an dunklen Orten wie Höhlen für eine gute Beleuchtung. Sie werden häufig als Dekoration oder als Lichtspender benutzt. Kern einer Lichtanlage ist meist ein Lichtblock wie eine Redstone-Lampe, Glowstone, Laterne, Seelaterne, Kürbislaterne, Fackel oder Pilzlicht. Seltener wird auch Lava als Lichtquelle eingesetzt. Eine Lichtanlage kann entweder selbst eingeschaltet werden oder sie verfügt über einen Tageslichtsensor, sodass sie automatisch bei Nacht eingeschaltet wird. Ein Lichtblock kann maximal die Lichtstufe von 15 besitzen, weswegen eine große Halle oder Flur mit vielen Lichtblöcken ausgestattet werden muss und somit die Lichtanlage größer ausfallen kann.

Variante 1[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 1.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 1.2.png

Diese Redstone-Lampe wird nur Nachts eingeschaltet, tagsüber schaltet der Tageslichtsensor diese mithilfe einer Redstone-Fackel aus. Die Signal-Stärke des Tageslichtsensors kann während des Tages bis zu 15 betragen, weshalb zu dieser Zeit die Redstone-Fackel aus bleibt. Wenn die Signal-Stärke bis auf vier Redstone-Meter schrumpft, wird die Redstone-Fackel eingeschaltet und lässt die Redstone-Lampe so leuchten. Eine einfache Variante wäre es den Tageslichtsensor direkt auf die Lampe zu setzen und diesen dann, durch einen Rechtsklick, zu einem Nachtlichtsensor umzuwandeln. Alternativ würde man einen Nachtlichtsensor wie im Bild aufbauen, an diesen jedoch einen Redstone-Verstärker setzen und mit einer weiteren Redstone-Fackel invertieren, sodass man mehrere Lampen unscheinbar ansteuern kann.

Variante 2[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 2.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 2.2.png

Diese Lichtanlage besteht im Kern aus einem Tageslichtsensor, einem klebrigen Kolben mit Redstone-Block und den Redstone-Lampen. Bei Tag ist die Lichtanlage aus, weil der Tageslichtsensor ein Signal an den klebrigen Kolben abgibt, sodass der Redstone-Block von den Lampen weggeschoben ist und diese so nicht eingeschaltet sind. Bei Nacht wird der klebrige Kolben eingezogen und zieht den Redstone-Block nach oben. Wenn dieser die Redstone-Lampen berührt, aktiviert er sie. Man kann diese Lichtanlage in Reihen an einer Straße oder Pfad entlang aufstellen, so erhält man eine schöne Straßenbeleuchtung und die Lampen sind unabhängig von einander und müssen nicht alle zusammen angeschlossen sein.

Variante 3[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 3.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 3.2.png

Mit dieser Lichtanalge lässt sich der Glowstoneblock, der die Lichtquelle darstellt, so verschieben, dass er entweder sichtbar ist und somit Licht ausstrahlt oder sich versteckt, sodass er nicht mehr zu sehen ist (In diesem Fall wurde Glas verwendet um die Sicht zu ermöglichen) und das Licht scheinbar erlischt. Man betätigt einen Knopf und die Redstone-Fackel wird ausgeschaltet und sorgt so dafür, dass der klebrige Kolben sich einfährt. In diesem Augenblick kann dann einer der beiden Kolben ausfahren und so den Glowstoneblock durch den Diamantblock austauschen. Die beiden Kolben werden dabei permanent von der Redstone-Fackel oder der Redstone-Leitung angesteuert, nur dadurch kann mit nur einem Signal dafür gesorgt werden, dass einer immer ausfährt und der andere im gleichen Augenblick einfährt.

Variante 4[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 4.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 4.2.png

Ähnlich wie die vorige Variante wird auch bei dieser Lichtanlage Glowstone verschoben, sodass es entweder sichtbar oder nicht sichtbar ist. Hierbei werden gleich sechs Glowstoneblöcke verschoben sodass gleich eine ganze Reihe an Blöcken ausgetauscht werden können. Um die Lichtanlage zu steuern, muss man einfach einen Rechtsklick auf den Notenblock tätigen. Ein an ihm befindlicher Beobachter erkennt das sofort und gibt einen Impuls an den daran angeschlossenen Verstärker ab. Der Verstärker ist in dem Fall nötig um das Signal auf vier Redstone-Ticks zu verlängern, sodass die Redstone-Fackel geschaltet werden kann. Die lange Redstone-Leitung schaltet alle klebrigen Kolben und zwei an den jeweilig gegenüberliegenden Enden Verstärker. Diese wiederum zeigen auf einen Block an dem eine Redstone-Fackel befestigt ist.

Variante 5[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 5.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 5.2.png

Mit dieser Lichtanlage kann eine Tanzfläche nachahmen. Mit Hilfe eine Taktgebers werden Redstone-Signale an einen Notenblock gegeben, der wird von einem Beobachter angeschaut und gibt die Signale an alle anderen Beobachter weiter. Die Beobachter sind auf der unteren Ebene in Reihen angeordnet und darüber schauen die Beobachter nach unten auf ihren Partner herab. Wenn ein Signal vom Taktgeber ausgegeben wird, so erfasst der Beobachter es und einer von oben schauender Beobachter erkennt ebenfalls dass der untere Beobachter aktiv wurde und schaltet ebenfalls durch. Durch dieses Prinzip wird so eine ganze Welle an Beobachtern aktiv und schalten so die Redstone-Lampen über sich. Man könnte die gleiche Konstruktion auch für Wände oder Decken verwenden, dazu müsste man lediglich die Beobachter entsprechend ausrichten.

Variante 6[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 6.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 6.2.png

Mit dieser Lichtanlage lässt sich eine Leuchtturm-Befeuerung nachahmen. Diese kann natürlich nicht mehrere hundert Blöcke Licht ausstrahlen, aber bei einer Einstellung mit großer Sichtweite lässt sie sich noch sehen. Hierzu muss lediglich ein Kreis aus Beobachtern erbaut werden die an den Ecken mit Redstone verbunden sind. Die darüber befindlichen Beobachter schauen nach unten und erkennen sofort, wenn die unteren Beobachter etwas gesehen haben. Dann werden die Redstone-Lampen geschaltet und so entsteht ein Licht, dass sich scheinbar im Kreis bewegt. Um das Licht auszuschalten muss man lediglich den Hebel umlegen, ansonsten leuchtet es unentwegt weiter.

Variante 7[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 7.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 7.2.png

Eine Lavalampe dient als herunterhängend wirkendes Lava-Glas-Gebilde der Beleuchtung. Sie macht sich die Helligkeit von Lava zu Nutze, um die Umgebung durch das Glas zu erhellen. Sie wird mit Hilfe von einem Tageslichtsensor am Tag aus- und in der Nacht eingeschaltet. Lavalampen lassen sich in verschiedenen Größen bauen. Da Lava von seiner Quelle aus unendlich weit nach unten fließen kann, ohne dass sie ihre Leuchtkraft einbüßt, können Lavalampen theoretisch von einer Höhe bis zu 256 Blöcken gebaut werden. Die Lavalampe besteht aus einer Glasröhre die von oben mit einer Kolben-Konstruktion geöffnet oder verschlossen werden kann. Ein Tageslichtsensor schaltet in einem Abstand von fünf Redstone-Leitungen diese Kolben-Konstruktion. Nur bei Nacht erreicht die Signal-Stärke den Verstärker nicht mehr, sodass die Öffnung frei wird und die Lava allmählich durchfließen kann. Bei Anbruch des Tages wird die Öffnung wieder verschlossen.

Variante 8[]

Lichtanlage (Redstone) Bild 8.1.png Lichtanlage (Redstone) Bild 8.2.png

Diese Lavalampe lässt kurze Schichten fließender Lava fallen und kann ähnlich der vorigen Variante aufgebaut werden. Sie besteht aus einer Glasröhre in der die Lava herunter fließen kann. Man kann sie über einen Hebel einschalten. Dieser aktiviert eine Kondensator-Schaltung (Komparatoren) die allmählich an Signal-Stärke verliert, bis sie erlischt und die Redstone-Fackel somit aktiviert. Die Redstone-Fackel aktiviert den Werfer, der die Lava durch einen Eimer hinaus spühlt und der Beobachter der die Fackel im Blick hat, gibt ein kurzen Impuls an einen Verstärker ab, der dann wiederum dafür sorgt, dass die Kondensator-Schaltung wieder eingeschaltet wird. Beim nächsten Abklingen der Kondensator-Schaltung wird der Werfer aktiviert und befördert die Lava wieder in den Eimer, sodass sie als Block verschwindet. Man sollte jedoch beachten, dass Lava eine extrem langsame Fließgeschwindigkeit hat. Dadurch ist ein zeitnahes Ein- und Ausschalten der Lavalampe per Hebel schwierig.

Advertisement